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Film über "übriggebliebene Frauen" erregt Widerspruch
2016-04-14 

Eine Werbung, die Chinas "übriggebliebene" unverheiratete Frauen "stärken" soll, hat heftige Reaktionen ausgelöst, seitdem sie letzte Woche online die Runde gemacht hat. Einige Kritikerinnen sagten, sie könnten darin kein Selbstvertrauen erkennen, sondern nur ein Heischen nach Sympathie.


Scrennshot der SK-II-Werbung auf der Video-Webseite Youku.com

Gu Yingying, eine Online-Schriftstellerin, sagte, die Anzeige des japanischen Kosmetikherstellers SK-II "spritzt eine Flasche schmutzigen Wassers auf die Unabhängigkeit und das Selbstbewusstsein (von Frauen)".

Mit ihrer in den letzten Jahren wachsenden Zahl werden unverheiratete Frauen in China, die das Alter von 27 Jahren überschritten haben, als "sheng nü" oder "übriggebliebene Frauen" bezeichnet. Frauenaktivistinnen sagen, dies sei eine Art von Stigmatisierung. Sie stehen gewöhnlich unter großem Druck seitens der Eltern, die sie überreden oder sogar zwingen würden, sich zu verabreden und zu heiraten.

Gu schreibt in ihrem vielgelesenen Artikel, das vierminütige Werbevideo habe keinerlei Inhalte, die das Selbstvertrauen, die Unabhängigkeit, die Schönheit und die Anmut chinesischer Frauen zeige. Es sei vielmehr voller bedrückender Stimmung und Botschaften über die Intoleranz und den Konservatismus der Gesellschaft.

Der Artikel wurde bis Dienstag Nachmittag auf WeChat, dem derzeit beliebtesten Social Networking Dienst in China, über 100.000 mal angeklickt und mit Kommentaren versehen, die ihren Standpunkt unterstützen.

Die Anzeige im Dokumentationsstil, "Marriage Market Takeover", sei Teil einer weltweiten Kampagne des japanischen Unternehmens, "Frauen zu inspirieren und zu befähigen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen", wie aus Medienberichten hervorgeht.

Der Film beginnt mit einer depressiven Atmosphäre, in der Eltern ihre Töchter drängen, zu heiraten. Am Ende gewinnen die Frauen aber Verständnis, nachdem ihre Eltern ihr Bekenntnis finden, in dem sie schreiben, stolz zu sein, Single und unabhängig auf dem "Heiratsmarkt" zu sein. Dies ist ein Markt, auf dem Eltern nach Verabredungs-Gelegenheiten für ihre unverheirateten Kinder suchen.

 
   
 
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