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Chinas Erwerbsbevölkerung wird 2030 auf 57 Prozent gesunken sein
2016-04-01 

China wird in den kommenden 25 Jahren vor ernsten demografischen Herausforderungen stehen: Die Erwerbsbevölkerung des Landes soll Prognosen zufolge im Jahr 2030 auf 56,9 Prozent der Gesamtbevölkerung im Vergleich zu 66,3 Prozent des vergangenen Jahres gesunken sein.


Die alternde Bevölkerung dagegen wird von 16,1 auf 25,2 Prozent gestiegen sein, was Chinas soziale und wirtschaftliche Entwicklung stark auf die Probe stellt, meinen Experten. Die Zahl derjenigen im Alter zwischen 16 und 59 Jahren wird im Jahr 2020 auf 896 Millionen beziehungsweise im Jahr 2030 auf 824 Millionen gesunken sein, während die Zahl derer im Alter über 60 Jahren im Jahr 2020 auf 253 Millionen beziehungsweise im Jahr 2030 auf 365 Millionen gestiegen sein, wie aktuelle Daten belegen, die vom Zentrum für Bevölkerungs- und Entwicklungsstudien an der Renmin-Universität am Dienstag für Global Times bereitgestellt wurden.

Daten vom Staatlichen Statistikamt (NBS) zeigen, dass 2015 Chinas Erwerbsbevölkerung bei 911 Millionen lag und es 222 Millionen ältere Menschen gab. “Chinas derzeitige demografische Struktur ist stark verzerrt, da das Land mit Problemen wie niedriger Geburtenrate, alternder Gesellschaft und Ungleichgewicht der Geschlechter zu kämpfen hat. Dies könnte langfristig die wirtschaftliche Entwicklung behindern und die soziale Stabilität gefährden“, so Mu Guangzong, Professor am Institut für Bevölkerungsforschung an der Peking-Universität.

Yi Fuxian, Wissenschaftler an der Universität Wisconsin-Madison in den USA, warnte am 25. März auf dem Boao-Asien-Forum auf Basis seiner eigenen Daten, dass China durch die niedrige Geburtenrate in eine Zwickmühle geraten sei und dass die alternde Bevölkerung des Landes die Wirtschaftsentwicklung behindern werde. China werde wegen des Rückgangs und der alternden Bevölkerung niemals Amerikas Wirtschaft überholen, wurde Yi am 23. März von der New York Times zitiert.

Auch wenn andere Wissenschaftler zögerlich sind, ähnliche Schlussfolgerungen zu treffen, machen sich viele Sorgen, dass das demografische Problem sich verstärken könnte, wenn das Land keine entscheidenden Maßnahmen trifft. “Chinas alternde Gesellschaft wird nicht durch politische Maßnahmen wie die Zwei-Kind-Politik gestoppt werden. Das Land sollte seinen Wandel von niedrig-qualifizierter Herstellung zu einer technisch-intensiven Wirtschaft sicherstellen, und auch den Aufbau eines funktionierenden Sozialsystems für die älteren Menschen, um die drohenden Bevölkerungsprobleme anzugehen“, so Zhai Zhenwu, Vorsitzender des Ständigen Rats der China Population Association und Dekan des Instituts für Soziologie- und Bevölkerungsstudien an der Renmin-Universität.

 
   
 
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