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China: VW konnte Fahrzeugverkäufe 2009 um mehr als ein Drittel steigern
 

China: VW konnte Fahrzeugverkäufe 2009 um mehr als ein Drittel steigern

Volkswagen, Europas größter Autobauer, verkaufte 2009 nach Angaben vom Donnerstag in China und Hongkong 1,4 Millionen Fahrzeuge seiner Marken VW und Audi. Das sind 37 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Den größten Anteil daran hatte die Marke VW, die mit 1,12 Millionen Fahrzeugen um 32,4 Prozent zulegte. Die Schwestermarke Audi steigerte ihren Absatz um 33 Prozent auf knapp 159.000 Wagen. Den höchsten Zuwachs erlebte die tschechische VW-Tochter Skoda, deren Auslieferungen an chinesische Kunden sich auf 123.000 Einheiten mehr als verdoppelten.

"China ist der weltweit wichtigste Markt für Volkswagen, da wir dort eine sehr breite Produktpalette besitzen", hatte VW-Geschäftsführer Martin Winterkorn letzten September erklärt. "Die Nachfrage nach unseren Produkten steigt dort dermassen schnell an, dass unsere existierenden Produktionseinrichtungen nicht Schritthalten können."

Das Unternehmen hatte angekündigt, 2009 werde es in China wahrscheinlich im zweistelligen Prozentbereich wachsen und seine Vorreiterposition dort sichern können. Das hat es mit 37 Prozent mehr Fahrzeugverkäufen in der Pkw-Sparte mehr als erreicht. VW erwartet auch, noch vor 2018 sein Ziel zu realisieren, die Verkäufe auf mehr als 2 Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu verdoppeln.

Die Volkswagen AG hatte erst im September mitgeteilt, sie wolle in China bis 2011 rund vier Milliarden Euro in neue Produkte und Fabriken investieren, um das Nachfragewachstum decken zu können. In Nanjing und Chengdu sollen ab 2012 zwei neue Modelle vom Fliessband rollen. Dies will VW mit den bereits vorhandenen Erträgen aus der Region finanzieren.

Von den ausländischen Herstellern ist General Motors insgesamt am erfolgreichsten in China. Das Unternehmen steigerte sich in 2009 sogar um 67 Prozent auf 1,83 Millionen Fahrzeuge. Der US-Konzern zählt dabei allerdings eine Million Kleintransporter und leichte Nutzfahrzeuge mit, die Volkswagen in China nicht verkauft. Das Gemeinschaftsunternehmen von GM und SAIC verkaufte im vergangenen Jahr 727.600 Personenwagen, 63,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Überdurchschnittlich wuchs auch der US-Konzern Ford, der seinen Absatz in China im vergangenen Jahr um 44 Prozent auf 440.600 Einheiten steigerte. Für 2010 rechnet Ford mit einem Marktwachstum in China um rund acht Prozent. "Unser Ziel ist es, mehr als acht Prozent zu schaffen, sagte Nigel Harris, Fords Verkaufs-Chef in China. Ford ist Nachzügler auf dem rasant wachsenden chinesischen Markt, will zu den führenden Konkurrenten VW und GM aber rasch aufschließen. Der Konzern war in der Finanzkrise als einziger unter den angeschlagenen US-Autobauern ohne staatliche Hilfe ausgekommen.

Alle Hersteller investieren derzeit in China, um vom Wachstum zu profitieren. Während nach Ende der Abwrackprämien in Europa mit einem Rückgang der Neuzulassungen gerechnet wird und die USA erst langsam aus dem Tal kommen, erwarten Experten hohe Wachstumsraten in den BRIC-Staaten.
Quelle: german.china.org.cn

 


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